{"id":38,"date":"2018-09-03T10:56:42","date_gmt":"2018-09-03T10:56:42","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.familytime.io\/de\/?p=38"},"modified":"2021-10-06T12:11:51","modified_gmt":"2021-10-06T12:11:51","slug":"uberstimulierte-kinder-teil-i-wie-hat-die-technologie-die-kindheit-verandert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.familytime.io\/de\/2018\/09\/03\/uberstimulierte-kinder-teil-i-wie-hat-die-technologie-die-kindheit-verandert\/","title":{"rendered":"\u00dcBERSTIMULIERTE KINDER TEIL I: WIE HAT DIE TECHNOLOGIE DIE KINDHEIT VER\u00c4NDERT?"},"content":{"rendered":"<p>Ein modernes Kind ist st\u00e4ndig Stimulierungen ausgesetzt: zwischen den Medien und anderen Technologien, die zu jedem Zeitpunkt und von \u00fcberall den Zugriff zum Internet erm\u00f6glicht. Viele haben langandauernde Konzentrationsprobleme und empfinden die Schule als \u201elangweilig\u201c.<\/p>\n<p>Anhand der Studie von AVG Technologies ist tats\u00e4chlich so, dass die Mehrzahl der Kinder zwischen zwei und f\u00fcnf Jahren mehr F\u00e4higkeiten in der Nutzung von Computern, Smartphones und Internetsuche als im Schwimmen, einen Knopf zu kn\u00fcpfen, fahrradfahren.<\/p>\n<p>Nach der Studie haben 2.200 M\u00fctter in den Vereinigten Staaten, Kanada und einigen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern geantwortet. 19% ihrer Kinder waren in der Lage, eine Smartphone-Anwendung zu nutzen, aber lediglich 9% konnten sich die Schuhe zubinden. 25% konnten das Fenster eines Internetbrowsers \u00f6ffnen, w\u00e4hrend nur 20% ohne Hilfe schwimmen konnten.<\/p>\n<p>In den letzten Jahren haben digitale Ger\u00e4te wie Tablets und Smartphones das Fernsehen als Alternative f\u00fcr Spa\u00df und Unterhaltung ausgetauscht.<\/p>\n<p>Nach einer Studie, die in Lateinamerika durch den Fernsehkanal Cartoon Network durchgef\u00fchrt wurde, sind Kinder zwischen sechs und elf Jahre durchschnittlich zwei Stunden im Netz, an drei bis vier Tagen pro Woche.<\/p>\n<h2>Abwesende Eltern, vorhandene Technologie<\/h2>\n<p>Dazu kommt die Familiensituation: die meisten Kinder wachsen ohne feste Bezugsperson auf, da ihre Eltern immer am Arbeitsplatz sind. Gleichzeitig sehen sie sich einem hohen Anspruch ihrer Eltern und Lehrern gegen\u00fcber, sowohl in der Schule als auch bei ausw\u00e4rtigen Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n<p>Die \u00fcberladenen Zeitpl\u00e4ne und der st\u00e4ndige Druck seitens des Umfelds, immer der Beste zu sein und verschiedenen T\u00e4tigkeiten zu gen\u00fcgen kann Verhaltensst\u00f6rungen verursachen. \u201eWir beobachten ersch\u00f6pfte Kinder in der Schule, die w\u00e4hrend des Unterrichts schlafen und zornig und reizbar sind.\u201c IhreemotionalenReaktionensindauchver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>\u201cIn anderen F\u00e4llen spielen Kinder in der Schule oder wenn sie Hausaufgaben machen\u201c, da das Spiel als nat\u00fcrlicher Teil ihrer Entwicklung verstanden wird und sie es manchmal austragen m\u00fcssen sagte Brenda Rodr\u00edguez, eine Lehrerin in einer integrativen Familientherapie, Facharzt f\u00fcr Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen.<\/p>\n<h2>Wie ver\u00e4ndert die fr\u00fche Nutzung von Technologie unser Gehirn?<\/h2>\n<p>Viele Eltern glauben, dass ihre Kinder sehr intelligent sind, da sie in der Lage sind, elektronische Ger\u00e4te zu nutzen, doch Kindern beizubringen, komplexe Dinge auszuf\u00fchren, auch wenn sie ihr \u201eSystem noch nicht soweit ist, um die Dinge auszu\u00fcben. Dies f\u00fchrt zu dauerhaften M\u00e4ngeln in der Lernf\u00e4higkeit f\u00fchren\u201c fanden die Mitglieder der neuroplastischen Untersuchungsgruppe der \u201eUniversity of Granada\u201c sagte der Psychologe Milagros Gallo.<\/p>\n<p>Dieses Ph\u00e4nomen kann zwei Gr\u00fcnde haben: auf der einen Seite, dass eine Person emotional blockiert ist oder dass das Erinnerungssystem ver\u00e4ndert wurde. \u201eIn beiden F\u00e4llen ist das Ergebnis dasselbe: man lernt schlechter, wenn Sie komplexe Techniken verwendet, bevor sich das Gehirn ausgebildet hat\u201c erkl\u00e4rte Gallo.<\/p>\n<p>Der deutsche Philosoph Christoph T\u00fcrcke sagte, dass \u201edie \u00dcberstimulierung unserer audiovisuellen Kultur hat ein Regime der Aufmerksamkeit zum Anlass, das durch konzentrierte St\u00f6rung gekennzeichnet ist\u201c. L\u00e4ngerfristig beeinflusst diese Situation die F\u00e4higkeit des Kindes, T\u00e4tigkeiten dauerhaft auszuf\u00fchren, klare S\u00e4tze zu formulieren und zu merken.<\/p>\n<p>Daher muss die Herangehensweise der Technologie muss gef\u00fchrt und begleitet werden. Eltern sollten Zeiten vorgeben, an denen die Kinder den Computer oder andere Ger\u00e4te nutzen kann und die Inhalte einsehen, die \u00fcber die <a href=\"https:\/\/blog.familytime.io\/de\/\">elterliche Kontroll-App<\/a> wie die von FamilyTime angezeigt werden.<\/p>\n<p>Zuallererst \u201esollten elektronische Ger\u00e4te nicht die Aufmerkamkeit und Anwesenheit der Eltern\u201c ersetzen sagt der Experte, da es Fakt ist, dass die Qualit\u00e4t von Verbindungen mit der Bezugsperson w\u00e4hrend der ersten Lebensjahre, die f\u00fcr die Wahrnehmungsf\u00e4higkeit des Kindes essentiell ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein modernes Kind ist st\u00e4ndig Stimulierungen ausgesetzt: zwischen den Medien und anderen Technologien, die zu jedem Zeitpunkt und von \u00fcberall den Zugriff zum Internet erm\u00f6glicht. Viele haben langandauernde Konzentrationsprobleme und empfinden die Schule als \u201elangweilig\u201c. Anhand der Studie von AVG Technologies ist tats\u00e4chlich so, dass die Mehrzahl der Kinder zwischen zwei und f\u00fcnf Jahren mehr [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":39,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[17],"tags":[18,16,19],"class_list":["post-38","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-elterliche-kontroll-app","tag-elterliche-kontroll-app","tag-familytime","tag-kindersicherungs-app"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.familytime.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.familytime.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.familytime.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.familytime.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.familytime.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=38"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blog.familytime.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":40,"href":"https:\/\/blog.familytime.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38\/revisions\/40"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.familytime.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/39"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.familytime.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=38"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.familytime.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=38"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.familytime.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=38"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}